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Kategorie: Anlagen

Das Magazin – Lagerhaltung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Schon in der Antike war Lagerhaltung überlebenswichtig. Das galt anfangs vor allem für Lebensmittel. Je weiter sich das Handwerk spezialisierte und die Industrialisierung fortschritt, desto wichtiger wurde auch die Bevorratung mit Zubehör für Werkzeug und Maschinen und die damit verbundene

Behelfskaue – Gefängnis – Zwangsarbeiterlager: Eine Gebäudebiografie des Schreckens. Teil 1: 1937 – 1941.

Unter dem Motto Gebäude-Geschicht(e)n sollen in loser Folge die Geschichten und die Geschichte von Orten und Räumen auf dem Gelände des Weltkulturerbes Rammelsberg beschrieben werden. Dabei wird der Ort nicht lediglich als eine Geländefläche und der Raum nicht nur als

Reparatur – Austausch – Restaurierung: Die Erneuerung der Radwelle des Kanekuhler Kehrrades im Roeder-Stollen gibt Einblicke in das komplexe Thema Industriedenkmalpflege

Was sagt ein Handbuch zum Umgang mit einem Industriedenkmal Schaut man in das Online-Handbuch „Indumap“ zum Umgang mit Industriedenkmalen[1], werden unter der Rubrik „Leitvorstellungen“ beispielhafte Verfahrensweisen beim Umgang mit Industriedenkmalen vorgeschlagen. Soll ein Objekt nicht seinem unaufhaltsamen Alterungsprozess überlassen oder

„Selbst ganz bekannte Dinge geben im Ausschnitt gesehen vollkommen neue Perspektiven.“ (Albert Renger-Patzsch)

Fotografien von Albert Renger-Patzsch in der Sammlung des Weltkulturerbes Rammelsberg Von Dr. Johannes Großewinkelmann Die in der Überschrift zitierte Erkenntnis von Albert Renger-Patzsch gilt bis heute und hat selbst die unvorstellbare Bilderflut des digitalen Zeitalters überlebt. Neue Perspektiven und Blickwinkel

30 Jahre Museum am Rammelsberg: Erinnerungsort und Filmkulisse

Genau genommen ist es bereits 32 Jahre her, dass ein Museum am Rammelsberg ins Leben gerufen wurde. Mit breitem öffentlichem Disput war schon seit den frühen 1980er Jahren die Notwendigkeit formuliert worden, die Rammelsberger Anlagen zu erhalten und der Öffentlichkeit

Der Winkler Wetterschacht

Ab 1903 versah das Erzbergwerk Rammelsberg den Schacht mit einem größeren, runden Querschnitt, teufte diesen bis auf 188 Meter ab und mauerte ihn aus. Damit wurde der Winkler Wetterschacht bis zu seiner Außerbetriebnahme Mitte der 1960er Jahre der Hauptwetterschacht der Grube.

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Im Schatten des Weltkulturerbes: Die Armerzaufbereitung am Bollrich

Die Tagesanlagen des Weltkulturerbes Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar aus den 1930er Jahren sind weithin bekannt. Dass Fritz Schupp, einer der Architekten, nur wenige Kilometer vom Weltkulturerbe entfernt in den 1950er Jahren ähnliche Gebäude für eine Erzaufbereitungsanlage gebaut hat, bleibt häufig

Zerkleinern, flotieren, entwässern: Wie funktioniert Erz-Aufbereitung?

Die Aufspaltung des Rammelsberger Erzes in seine einzelnen Komponenten war wegen der feinkristallinen Struktur der Minerale und der engen Verwachsung der Partikel äußerst schwierig. Die Korngröße der einzelnen Minerale liegt bei 0,02 bis 0,04 mm, und auf diese geringe Größe

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Die Landschaft am Rammelsberg – Bergbauspuren auf Schritt und Tritt

Bei einer Wanderung durch die Landschaft oberhalb der Rammelsberger Bergwerksanlage erschließen sich uns wunderbare Aussichten. Unser Blick schweift über Berge und Täler, Wald und Wiesen, die Altstadt von Goslar bis weit hinein in das nördliche Harzvorland, wo fern am Horizont

Fritz Schupp und Martin Kremmer, die Architekten der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg und die Entwicklung der Moderne in der Industriearchitektur (1918–1933)

Der Fabrikbau vor dem Ersten Weltkrieg war überwiegend eine Kompromisslösung unter dem Zwang, „den Ansprüchen der Produktion zu genügen und zugleich kostengünstig und dauerhaft ausgebildet zu sein.“[1] Dieser Einschätzung des Industriedenkmalpflegers Walter Buschmann kann man zunächst kaum folgen, denn die