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Autor: Johannes Großewinkelmann

Der andere Blick: Aus den Bilderalben ehemaliger Rammelsberger Bergleute

Fotoarchive von Unternehmen sind für Industriemuseen zu wichtigen Fundstellen geworden, um sich von der Betriebs- und Arbeitswelt ein Bild machen zu können. Doch die Industriefotografie und speziell die Bergbaufotografie ist mehr als die vom Bergbauunternehmen beauftragte Anfertigung von Abbildungen von

Fritz Schupp und Martin Kremmer, die Architekten der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg und die Entwicklung der Moderne in der Industriearchitektur (1918–1933)

Der Fabrikbau vor dem Ersten Weltkrieg war überwiegend eine Kompromisslösung unter dem Zwang, „den Ansprüchen der Produktion zu genügen und zugleich kostengünstig und dauerhaft ausgebildet zu sein.“[1] Dieser Einschätzung des Industriedenkmalpflegers Walter Buschmann kann man zunächst kaum folgen, denn die

Industriearchitektur im Spiegel der Fotografie 1920 – 1950

Architektur ist der älteste Gegenstand der Photographie. Alle frühen Erfinder des photographischen Verfahrens wählten Gebäude als Objekte aus, denn die hielten ausreichend lange still. „Um 1870 etablierte sich (…) die Architekturphotographie in einem neuen funktionalen Kontext, der Werbung. Bilder von

Sie sind flach, groß, laut, rostig und stinken. – Historische Fahrlader als sachliche Quellen zur Erforschung und Vermittlung neuerer Bergbaugeschichte am Weltkulturerbe Rammelsberg

Forschung und Vermittlung am fahrenden Objekt oder der Umgang mit betriebsbereiten Baufahrzeugen Meistens sind sie flach, groß, rostig und wenn sie in Betrieb sind, dann sind sie laut und stinken. Der Aufenthalt in ihrer Nähe erscheint zunächst eher unattraktiv, doch

Entwurf und Bau der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg durch Fritz Schupp und Martin Kremmer (1935–1939)

Ein Hauptproblem des Erzbergwerkes Rammelsberg bildete bis Anfang der 1930er Jahre die Aufbereitung der Erze. Die feinkörnige Verwachsung des Erzes mit dem Gestein machte die Anwendung aller bis dahin bekannten Erzaufbereitungsverfahren ineffizient, denn das Erz konnte bei sinkenden Weltmarktpreisen nur

Moralische Objekte: Welche Verantwortungen können aus musealen Sammlungen entstehen?

Die Diskussion um die Verantwortung von Konsumenten beim Kauf von Produkten ist seit einigen Jahren immer wieder Thema in den Medien. Wie verantwortungslos ist es, wenn wir Eier von Hühnern aus Legebatterien kaufen? Klebt Blut an unseren Händen, wenn wir

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Sonderausstellung 2015: „Monument-Aufnahme!“ Fotografien aus dem Westharzer Bergbau 1875–1989

Unsere Sonderausstellung „Monument-Aufnahme!“ Fotografien aus dem Westharzer Bergbau 1875–1989 rückt ein Medium ins Licht, welches sich seit seiner Erfindung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stark gewandelt hat: die Fotografie! Wir bleiben dabei unserer Linie treu und binden die Ausstellung

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Original oder Nachbau – Zum Einsatz authentischer Objekte im Vorführbetrieb

„Beim weiteren Einsatz authentischer Maschinen wird das Weltkulturerbe aufgezehrt!“ Diese eindringliche Mahnung eines Metallrestaurators zur Situation der Exponate in der untertägigen Ausstellung unseres Besucherbergwerks richtet den Blick auf eine schwierige Gemengelage von Sammlungs-, Ausstellungs- und Vermittlungsinteressen in Museen mit Vorführbetrieb.

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Nicht allein – Sammlung als Netzwerkarbeit

Die Qualität einer Sammlung wird durch eine zielgerichtete und kontinuierliche Sammlungsarbeit bestimmt, die anhand von Fragestellungen und Erkenntnisinteressen eine bewusste Auswahl trifft. Wir sammeln im Rahmen der Ergänzung unserer Dauerausstellungen im unter- und übertägigen Bereich und im Rahmen von Sonderausstellungen.

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Unter der Erde – Exponate im Besucherbergwerk

Die Sammlung des Weltkulturerbes Rammelsberg ist räumlich nicht nur auf die Übertage-Anlagen des ehemaligen Erzbergwerkes begrenzt, sondern erstreckt sich auch auf die noch begehbaren Grubenräume. Die Exponate sind nur sehr lückenhaft inventarisiert und dokumentiert. Ihre Zugänglichkeit ist an vielen Stellen

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