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Autor: Johannes Großewinkelmann

Das Projekt „Räume der Unterdrückung. Neue geschichtswissenschaftliche und archäologische Forschungen zu Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen am Erzbergwerk Rammelsberg“ – Die geschichtswissenschaftliche Perspektive

Das von der Friede-Springer-Stiftung geförderte Kooperationsprojekt des Weltkulturerbes Rammelsberg und der Arbeitsstelle Montanarchäologie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege ist fächerübergreifend (interdisziplinär) angelegt. In diesem Forschungsprojekt arbeiten Archäolog:innen und Historiker eng zusammen. In diesem Projekt konzentrieren sich die Historiker, stärker als

Sicherung von Teilbereichen des Stollenausbaus in der „Inneren Umfahrung“ der Tagesförderstrecke des Weltkulturerbes Rammelsberg

Die „Innere Umfahrung“ ist eine rund 190 m lange Strecke im Grubengebäude des Weltkulturerbes Rammelsberg, die ein abbaubedingtes Bergsenkungsfeld mit Streckenverbruch[1] der ursprünglichen Tagesförderstrecke südwestlich umfährt. Die Strecke wurde 1961 aufgefahren[2] und umfährt bis rund 300 m hinter dem Mundloch

Die obertägigen Bauwerke des Rammelsbergs in Goslar: Vom montanindustriellen Komplex zum Welterbe der UNESCO. Erfassung und Modellierung von komplexen Baudenkmalen

Dieses Projekt zur Erfassung der Tagesanlagen des Weltkulturerbes Rammelsberg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege (NLD) und der Technischen Universität Braunschweig – Institut für Bauwerkserhaltung und Tragwerk in Kooperation mit der Weltkulturerbe Rammelsberg Goslar GmbH.  Das Projekt wird

Die Rekonstruktion des Kanekuhler Kehrrades im Roeder-Stollen

In einem Blogbeitrag vom 5. März 2021 habe ich bereits den langen Weg des geplanten Austausches der Vollholzradwelle des Kanekuhler Kehrrades im Roeder-Stollen beschrieben. Beim Ausbau der alten Radwelle stellte sich im September 2020 heraus, dass das gesamte Kehrrad, mehr

„Bis jetzt war alles Spaß …“- Einblicke in die Lehrlingsausbildung am Erzbergwerk Rammelsberg im Zweiten Weltkrieg

Zwischen Fach- und Reichskunde – NS-Berufsausbildung nach 1933 Unter der Parole von der „Überwindung des Ungelernten“ stand der gelernte Facharbeiter nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zunächst eindeutig im Rampenlicht der beruflichen Bildungsarbeit des Regimes. Robert Ley, Chef der Deutschen Arbeitsfront

Behelfskaue – Gefängnis – Zwangsarbeiterlager: Eine Gebäudebiografie des Schreckens. Teil 1: 1937 – 1941.

Unter dem Motto Gebäude-Geschicht(e)n sollen in loser Folge die Geschichten und die Geschichte von Orten und Räumen auf dem Gelände des Weltkulturerbes Rammelsberg beschrieben werden. Dabei wird der Ort nicht lediglich als eine Geländefläche und der Raum nicht nur als

Reparatur – Austausch – Restaurierung: Die Erneuerung der Radwelle des Kanekuhler Kehrrades im Roeder-Stollen gibt Einblicke in das komplexe Thema Industriedenkmalpflege

Was sagt ein Handbuch zum Umgang mit einem Industriedenkmal Schaut man in das Online-Handbuch „Indumap“ zum Umgang mit Industriedenkmalen[1], werden unter der Rubrik „Leitvorstellungen“ beispielhafte Verfahrensweisen beim Umgang mit Industriedenkmalen vorgeschlagen. Soll ein Objekt nicht seinem unaufhaltsamen Alterungsprozess überlassen oder

„Selbst ganz bekannte Dinge geben im Ausschnitt gesehen vollkommen neue Perspektiven.“ (Albert Renger-Patzsch)

Fotografien von Albert Renger-Patzsch in der Sammlung des Weltkulturerbes Rammelsberg Von Dr. Johannes Großewinkelmann Die in der Überschrift zitierte Erkenntnis von Albert Renger-Patzsch gilt bis heute und hat selbst die unvorstellbare Bilderflut des digitalen Zeitalters überlebt. Neue Perspektiven und Blickwinkel

Vom Ende zum Anfang. Auf der Suche nach der Stunde „Null“ am Ende des Zweiten Weltkriegs

Vom Ende zum Anfang. Auf der Suche nach der Stunde „Null“ am Ende des Zweiten Weltkriegs Dr. Johannes Großewinkelmann Die Frage, ob es eine Stunde „Null“ am Ende des Zweiten Weltkriegs gab, ist sicherlich schnell beantwortet: Es gab diese Stunde

Der Winkler Wetterschacht

Ab 1903 versah das Erzbergwerk Rammelsberg den Schacht mit einem größeren, runden Querschnitt, teufte diesen bis auf 188 Meter ab und mauerte ihn aus. Damit wurde der Winkler Wetterschacht bis zu seiner Außerbetriebnahme Mitte der 1960er Jahre der Hauptwetterschacht der Grube.

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