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Autor: Johannes Großewinkelmann

Der Hängebankstollen – Denkmalschutz unter Tage

Die schöne restaurierte Fassade, der wieder hergestellte Kirchturm oder das freigelegte Deckengemälde, solche Ergebnisse des Denkmalschutzes  werden gerne öffentlich präsentiert und zeigen, wie wertvoll es ist, solche Arbeiten zu finanzieren. Auch am Weltkulturerbe Rammelsberg liefert der Denkmalschutz bei der Wiederherstellung

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„Die mussten immer gut geölt werden, sonst quietschte es bald irgendwo“

Aus der Schuhmacherwerkstatt Oberle sind zwei Schuhmacher-Nähmaschinen der „Kochs Adlernähmaschinen Werke A.-G. in Bielefeld“ erhalten. Die ältere Maschine (Baujahr um 1930) mit der Typenbezeichnung „Klasse 30-7e“ übernahm Dieter Oberle Anfang der 1950er Jahre aus der Schuhreparaturwerkstatt am Erzbergwerk Rammelsberg. Diese

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Werbung für eine Sonderausstellung

Die Werbung für eine Sonderausstellung am Weltkulturerbe Rammelsberg hat immer einen ganz speziellen Charakter. Sie muss sich von den Werbemitteln, die für die alltäglichen Angebote des Besucherbergwerks und Museums, wie Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten, werben, abheben. Gleichzeitig sollten die Werbemittel der

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Inventarisierung – was bedeutet das?

Die Inventarisierung ist die Bestandsaufnahme im Museum. Alle Objekte, die das Weltkulturerbe Rammelsberg aus der Schuhmachwerkstatt Oberle übernommen hat, werden in einem Bestandsverzeichnis erfasst. Bei einer Schuhmacherwerkstatt mit mehreren tausend Objekten ist das keine leichte Aufgabe! Die Inventarisierung beginnt mit

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Sammeln, Bewahren und Ausstellen – Zur Arbeit am Gedächtnis des Museums

Museumssammlungen sind das gegenständliche kulturelle Gedächtnis der Menschheit. Es werden in erster Linie  Originale gesammelt, weil sich jeder Nachbau, jede Kopie vom ursprünglichen historischen Kontext entfernt und das kollektive Gedächtnis verblassen lässt. Originale, authentische Gebäude und Zustände transportieren bei der

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Baustelle, betreten erlaubt!

Am kommenden Sonntag, dem 2. Juni 2013 ist Welterbetag. An diesem Tag startet der Aufbau der aus der Bergstraße im Frankenberger Viertel in Goslar an den Rammelsberg translozierten Schuhmacherwerkstatt Oberle. Wie bereits in den vergangenen Wochen angekündigt, soll im Laufe von ca. drei Monaten das

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Zum Umgang mit Nachbauten am authentischen Ort – Der Aufbau einer Schuhmacherwerkstatt

Die Originale sind die größten Schätze der Museen. Kunstmuseen glänzen mit den originalen Gemälden berühmter Künstler,  Naturkundemuseen zeigen originale Stücke aus Flora und Fauna, Technikmuseen werben mit originalen Maschinen und technischen Einrichtungen und Freilichtmuseen geben viel Geld aus, um die

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„Stuhllöffel“ – oder vom Verlust handwerklicher Qualifikation durch Kunststoff

Die Bewunderung für handwerkliche Arbeit wird überwiegend an Dingen festgemacht, die nicht unbedingt ein unangenehmes Gefühl auslösen. Bei den vorliegenden Objekten ist es etwas anders. Es sind Behälter für „Stuhllöffel“, die für die Stuhlprobe zwecks ärztlicher Untersuchung genutzt wurden. Wer

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Das ganz normale Leben sammeln – private Nachlässe in der Sammlung des Weltkulturerbes Rammelsberg

Lange Zeit bevorzugten Geschichtswissenschaft und Museen in Deutschland eine Darstellung der historischen Ereignisse aus der Perspektive großer historischer Persönlichkeiten. Geschichte wurde aus Sicht der Männer und Frauen erzählt, die „Geschichte gemacht“ hatten. Alle übrigen, die nicht im Rampenlicht der Ereignisse

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Kurz vor Toresschluss: Die Sonderausstellung „Hard Work – Arbeiterskulpturen 1850 – 1950“ geht in die letzte Woche

Am Sonntag, den 28. Oktober 2012 ist definitiv Schluss. Danach geht die einmalige Sammlung an Arbeiterskulpturen, die das LWL-Industriemuseum für die Sonderausstellung „Hard Work“ zur Verfügung gestellt hat, wieder zurück nach Dortmund. Die europaweit erstmalige Präsentation bei uns im Museum

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