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Mitarbeiter des Dortmunder LWL-Industriemuseums zu Besuch in der Sonderausstellung „Hard Work“

„Museumsübergreifende Netzwerkarbeit auf der operativen Ebene“ – so könnte man im Fachjargon den Besuch der Sonderausstellung durch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Westfälischen Landesmuseums für Industriekultur aus Dortmund betiteln. Im Klartext: Es ging um einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch über konzeptionelle Ansätze des Ausstellungsaufbaus, der Beleuchtungstechnik, des Ausstellungsmobiliars und die praktischen Dinge des Ausstellungsalltags im Zusammenhang mit der Präsentation der Arbeiterskulpturen in der Sonderausstellung Hard Work.

Mitarbeiter des LWL-Industriemuseums in Dortmaund

Das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist Eigentümerin der Arbeiterskulpturensammlung, und deshalb hatten insbesondere die Sammlungsleiterin Olge Dommer, der Museumsleiter der Henrichshütte Hattingen, Robert Laube, die wissenschaftliche Volontärin Theresa Vierhoff-Heithorn und der wissenschaftliche Referent Dr. Olaf Schmidt-Rutsch großes Interesse daran, zu sehen, wie die Arbeiterskulpturen in den Ausstellungsräumen am Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg in Szene gesetzt wurden. Der Besuch diente auch der Planung einer Ausstellung der Arbeiterskulpturen in der zum LWL-Industriemuseum gehörenden Henrichshütte in Hattingen 2015. Überrascht waren die Gäste von der korrespondierenden Wirkung zwischen den rostigen Stahlwänden der Ausstellungsräume, die für die Skulpturen als eine gute Projektionsfläche dienen und der Variation in der Beleuchtungstechnik, die verschiedenartige Wahrnehmungsmöglichkeiten erschließt.

Lobend wurde von ihnen hervorgehoben, dass bei der Auswahl der präsentierten Skulpturen insbesondere darauf geachtet wurde, den Bogen zwischen den Werken namhafter Künstler und den sogenannten „Laienarbeiten“ von Beschäftigten, etwa Bergleuten, gespannt zu haben. So sei es gelungen, nicht nur die industriehistorisch bedeutsame Diskrepanz zwischen der Verklärung der Arbeit durch künstlerische Ausdrucksweisen  mit den realistischeren Darstellungen der von den Akteuren selbst geformten Skulpturen zu konfrontieren, sondern auch die kultur- und kunsthistorische Bandbreite der Darstellung von Arbeit in der bildenden Kunst aufzugreifen.

Foto: Die Mitarbeiter des Westfälischen Landesmuseums für Industriekultur werden von Geschäftsführer Gerhard Lenz (links) und Kurator Dr. Johannes Großewinkelmann (rechts) in der Lohnhalle des Weltkulturerbes Erzbergwerk Rammelsberg  begrüßt.

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