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Das Team der Abteilung Wissenschaft stellt sich vor

Die Tätigkeiten der Rammelsberg-Mitarbeiter tragen immer eine individuelle Note, sind aber zugleich mit denen ihrer Kollegen verflochten und tragen somit zum gesamten Erscheinungsbild des Museums und Besucherbergwerks bei.

Im Fokus heute: die Abteilung Wissenschaft.

Hans-Georg Demmer, Martin Wetzel, Gesinde Reimold, Johannes Großewinkelmann, Morea Kuhlmann

von links nach rechts:
Hans-Georg Dettmer, Gesine Reimold, Dr. Martin Wetzel, Morea Kuhlmann,
Dr. Johannes Großewinkelmann

„Was macht eigentlich Herr Dettmer?“
Ich konzipiere und organisiere die Ausbildung unserer Grubenführer, überprüfe deren Kenntnisse, kümmere mich um Fortbildungen und bearbeite Anfragen von Besuchern, Studenten und anderen Rammelsberg-Interessierten. Ich recherchiere historische Sachverhalte zum Rammelsberger Bergbau und bereite sie auf, sei es für die Vermittlung an die Führer oder für eigene Vorträge und Aufsätze. Darüber hinaus publiziere die Schriftenreihen des Rammelsberges, deren Ausrichtung und deren Gestaltung zum Teil auf meine Vorschläge zurückgehen, knüpfe Kontakte zu potenziellen Autoren, formuliere gemeinsam mit ihnen Themen, redigiere Manuskripte, begleite den Satz und verfasse Text für unterschiedliche Medien. Außerdem fungiere ich als Ansprechpartner für aktuelle Projekte. Hinzu kommen Arbeiten, die innerhalb des Teams nicht personengebunden sind oder nur gemeinsam erledigt werden können, etwa die Kontaktpflege zu anderen Häusern, Jahresplanungen, konzeptionelle Überlegungen u. a.

Und nicht zu vergessen: Einmal pro Woche gieße ich die Blumen im gemeinsamen Büro mit

Dr. Martin Wetzel
Zu meinem Aufgabengebiet gehört die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unseres Hauses. Das bedeutet, lokale bis überregionale Pressekontakte zu pflegen, Pressemitteilungen zu verfassen und Pressegespräche zu organisieren. Zu Öffentlichkeitsarbeit zählt aber beispielsweise auch die inhaltliche Ausgestaltung unseres zukünftigen Besucherleitsystems, die Pflege unserer Homepage oder die Unterstützung der Geschäftsleitung. Neben diesen alltäglichen Tätigkeiten gibt es selbstverständlich auch saisonabhängige Aufgaben zu bewältigen. Zurzeit ist es die Ausfertigung unseres Veranstaltungskalenders für das kommende Jahr. Da die die Arbeitsbereiche am Rammelsberg mitunter eng verflochten sind, beschäftige ich mich auch mit sammlungsrelevanten Fragen, wie der Papier- bzw. Buchkonservierung und der Neustrukturierung unserer Buchbestände. Des Weiteren habe ich zusammen mit Dr. Großewinkelmann die Sonderausstellungen der letzten drei Jahre betreut. Allgemein bedeutet für mich am Rammelsberg zu arbeiten, dass man täglich mit netten und kompetenten Kollegen umgeben ist, die sich als Team verstehen und sich der Verantwortung ihrer Arbeit an einem Weltkulturerbe bewusst sind. Ach ja, und ich moderiere natürlich unseren Blog!

P. S.: Und wenn Herr Dettmer im Urlaub ist, gieße ich die Blumen!

Gesine Reimold
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bin ich seit 1999 am Rammelsberg beschäftigt und für die Museumspädagogik verantwortlich. Museumspädagogik bezieht sich auf alle Bereiche des Museums und zielt auf alle Altersstufen der Besucher. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit ist das zielgruppenorientierte Konzipieren und Organisieren von Führungen, Workshops, Vorträgen und Projekten. Das beinhaltet auch die Schulung der freien Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern wie beispielsweise Schulen, Museen oder Vereine. Des Weiteren zählt zu meinen Aufgaben auch die Erstellung von Handreichungen für Besucher wie Faltblätter oder museumspädagogische Infoblätter. Außerdem entwickele ich Programme für Veranstaltungen des Museums und leite das Veranstaltungsmanagement für Großveranstaltungen wie den Weihnachtlichen Rammelsberg. Für Ausstellungen bin ich bei Bedarf ebenfalls konzeptionell oder beratend tätig und entwickele Begleitprogramme. Zudem gehört es zum meinen Aufgaben, Lehrer, Schüler, Studenten oder andere Menschen, die sich für den Rammelsberg oder die Welterbestätte interessieren, zu beraten. Ganz besonders wichtig ist mir neben all diesen Tätigkeiten die Arbeit mit dem Rammelsberger Kinderclub „Bergzwerge“, den ich 2005 gegründet habe. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und auch nach Jahren immer noch interessant, denn hier ist kein Tag wie der andere. Ich freue mich sehr über die Erweiterung unserer Welterbestätte und die neuen Aufgaben, die auf mich zukommen werden.

Dr. Johannes Großewinkelmann
Als Kurator bin ich seit April 2010 für die Sammlung des Weltkulturerbes Rammelsberg verantwortlich. Zur Sammlung gehört das Inventar in den Übertageanlagen und den untertägigen Grubengebäuden, die maschinelle und sonstige Ausstattung des Bergwerks und die Objekte mit Rammelsbergbezug. Die Liste der Sammlungsobjekte ist entsprechend lang und umfasst sehr unterschiedliche  Sachgruppen: Erze/Mineralien, Maschinen, Ausbauteile, Werkzeuge (Gezähe), Ausrüstungsgegenstände,  Arbeitskleidung, Uniformen (Bergkittel), Grubenlampen, sämtliche Arbeitsgegenstände des alltäglichen Bedarfs, Urkunden und Schriftstücke, Pläne, Bücher, Fotos, Filme, Zeichnungen, Gemälde, Volkskunst, Münzen, Produkte aus Rammelsberger Metallen, Zeitzeugeninterviews und persönliche Nachlässe. Mehr als 150.000 Objekte verbergen sich hinter diesen Sachgruppenbegriffen. Alle diese Objekte müssen erfasst (inventarisiert) und dokumentiert werden. Diese Arbeiten gehören zu meinen Kernaufgaben. Daneben stehen die Konzeption und Organisation von Sonderausstellungen, die Betreuung von Investitionsprojekten, von Veranstaltungen und weitere administrative Arbeiten, aber auch Vermittlungsarbeiten im Rahmen von Führungen, Vorträgen und Publikationen. Die Arbeit als Kurator am Weltkulturerbe Rammelsberg ist für mich eine ideale Kombination aus praktischem Umgang mit den Hinterlassenschaften einer vergangenen Epoche, theoretischer Analyse historischer Vorgänge und Kommunikation mit Menschen über lebensgeschichtliche Ereignisse und Begebenheiten.

Morea Kuhlmann
Seit Dezember 2011 bin ich Volontärin für den Bereich Sammlung am Weltkulturerbe Rammelsberg. D. h. ich arbeite in den Tätigkeitsfeldern unseres Kurators Dr. Großewinkelmann mit, lerne die verschiedenen Aufgaben kennen und führe auch eigene Projekte durch. Ein Volontariat an einem Museum geht in den meisten Fällen über einen Zeitraum von zwei Jahren und dient zur Qualifizierung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in. In meinem Fall bezieht sich die Qualifikation schwerpunktmäßig auf die Bereiche Sammlung und Ausstellung, im Laufe der zwei Jahre bekomme ich darüber hinaus, durch zeitlich begrenzte Hospitationen, auch Einblicke in die anderen Arbeitsbereiche des Museums.

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