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Eine ereignisreiche Zeit geht zu Ende…

Zwei Jahre sind eine überschaubare Zeitspanne. Ehe man sich’s versieht, ist diese Zeit um und somit auch mein Volontariat am Rammelsberg. Und obwohl man denkt, diese Zeit sei relativ kurz, muss ich nun im Rückschauen sagen: Es passt sehr viel in 24 Monate hinein!

Morea Kuhlmann bei der ArbeitVon Anfang an wurde ich voll in den Arbeitalltag meines Betreuers und Sammlungskurators Dr. Johannes Großewinkelmann einbezogen. Im Dezember 2011 waren schon die Weichen für die neue Sonderausstellung „Hard Work. Arbeiterskulpturen 1850 -1950. Die Sammlung Werner Bibl des LWL-Industriemuseums“ gelegt. Dafür hieß es recherchieren, Ausstellungstexte schreiben, Ausstellungsarchitektur und Lichtsetzung planen, Werbematerial erstellen lassen, Podeste streichen und und und… Bis dann endlich die Exponate geliefert wurden. Das war ein fast ehrfürchtiger Moment, die Kunstwerke aus Bronze, Holz oder Gips in den eigenen (natürlich behandschuhten) Händen halten zu können und jedes auf seinem eigens ihm zugedachten Platz zu positionieren.

Nach den Regeln des „vorbildlichen Volontariats“, festgelegt von dem AK Volontariat des Deutschen Museumsbundes, soll jeder Volontär/jede Volontärin ein Projekt eigenverantwortlich verwirklichen. Für mich hatte Dr. Großewinkelmann vorgesehen, jeden Arbeitsvorgang, den ein Objekt von der Aufnahme ins Museum bis zu seiner Vermittlung durchläuft, zu planen und durchzuführen. Dabei handelte es sich nicht um ein einzelnes Objekt, sondern um ein Konvolut, konkret: das gesamte Inventar einer Schuhmacherwerkstatt aus Goslar (wir berichteten mehrfach darüber). Ein großes und spannendes Projekt! Das Ergebnis können Sie noch bis zum 16. Februar 2014 in unserer Sonderausstellung „83 Jahre im Dienst der Bergleute – JETZT im Museum. Die Geschichte der Schuhmacherwerkstatt Oberle“ begutachten. Ein Begleitheft dokumentiert das gesamte Projekt und ist im Shop erhältlich.

Darüber hinaus habe ich einen Teil unserer Fotosammlung inventarisiert, teilweise mithilfe eines sehr fleißigen Praktikanten und habe dabei den Rammelsberg noch viel intensiver kennen gelernt.

Ich könnte über meine vielfältigen Aufgaben an dieser Stelle noch eine Weile weiter berichten, denn mein Kalender war immer voll mit Projekten, Aktionstagen und Sonderveranstaltungen, Seminaren, Tagungen und vielen Besprechungen, doch ich möchte den verbleibenden Platz lieber dazu nutzen, meinen Kollegen, insbesondere meinem Betreuer und allen Menschen, die ich hier kennengelernt habe, zu danken! Für Eure Unterstützung und Geduld aber vor allem dafür, dass ich hier soviel lernen durfte. Es war eine spannende, interessante, lehrreiche, tolle Zeit am Rammelsberg!

Liebe Morea, an dieser Stelle möchten wir Dir danken – besonders für Deine Geduld, Deine Beharrlichkeit und Deinen Einfallsreichtum. Es waren zwei tolle Jahre, in denen Du durch Deine kreative Art deutliche Spuren am Berg hinterlassen hast (ohne das Denkmal zu beschädigen )!

Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute
und allzeit Glückauf!

Deine Rammelsberger 

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