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Eine angehende Freizeitwissenschaftlerin am Rammelsberg

Mona Tiltsch absolvierte am Rammelsberg ein 16-wöchiges Praxissemester für ihren Studiengang „Angewandte Freizeitwissenschaft“. Wesentliche Stationen im Haus waren die Museumspädagogik sowie die Mitarbeit für die Ausstellung der „Stiftung Welterbe Harz“ im Niedersächsischen Landtag.

Aber lassen wir sie doch am besten selbst zu Wort kommen:

Ich habe das Gefühl mein Praktikum vergeht wie im Flug – nun liegt es schon fast hinter mir.

In den vergangen Wochen habe ich viel erlebt und die unterschiedlichsten Projekte kennengelernt. Mein Aufgabenbereich umfasste vor allem die Vorbereitung und Mitarbeit an Workshops für Schulklassen sowie die Vorbereitung und Betreuung der regelmäßig stattfindenden Projekte der „Schillerzwerge“ und „Bergzwerge“. Außerdem lernte ich den abwechslungsreichen Alltag der Arbeit eines Museumspädagogen kennen.

Besonders viel Spaß habe ich an der Arbeit mit den Kindern während der Treffen der „Schillerzwerge“. Bei diesem Projekt lernen die Kinder der Grundschule auf unterschiedliche Weise – spielerisch, kreativ, aktiv – etwas über ihre Stadt und die Arbeit der Bergleute.

Beim Murmelspiel am Rammelsberg

Bei einem Treffen an einem schönen Sommernachmittag haben wir auf dem Schulhof verschiedene Spiele vorbereitet, die bereits die Bergmannskindern vor 100 Jahren kannten. Mit ganz einfachen Gegenständen und Materialien haben die Kinder damals gespielt. Heutzutage sind diese Spiele teilweise in Vergessenheit geraten, weshalb wir zum Beispiel das „Murmeln“ wiederbeleben wollten. Nach einer anfänglichen Erklärung und Proberunde konnten es los gehen. Jeder Mitspieler bekam fünf Murmeln, die er nach und nach in das Zielloch schnipsen musste. Wer als erstes alle im Spiel befindlichen Kugeln einlochte, hatte alle Murmeln gewonnen. Es war schön zu sehen, wie die Kinder an dem einfachen Spiel große Freude hatten, welchen Ehrgeiz sie zeigten und wie sie anschließend darüber sprachen sich selbst zum „Murmeln“ zu treffen.

Ich habe bei meiner Arbeit hier am Rammelsberg immer wieder Parallelen zu theoretischen Inhalten aus meinem Studium gefunden, das gab und gibt mir ein gutes Gefühl die Arbeit gewissenhaft und fachlich ableisten zu können.

Wir wünschen Frau Tiltsch für ihr weiteres Studium alles Gute und viel Erfolg und möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für ihre Mitarbeit am Rammelsberg bedanken.

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