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Wilhelm Ripe und der Bergbau am Rammelsberg

Der Museumsverein Goslar e.V. zeigt zur Zeit Stahlstiche und Zeichnungen des Landschaftsmalers Wilhelm Ripe aus dem 19. Jahrhundert. Am 15. Januar fand eines der letzten Kamingespräche zu dieser Ausstellung unter dem Motto „Wilhelm Ripe und der Bergbau am Rammelsberg“ in der Däle des Goslarer Museums statt. Im Mittelpunkt stand ein Gemälde, das Ripe 1879 nach einem Entwurf des damaligen Werksdirektors Friedrich Wilhelm Wimmer gemalt hat und das sich heute im Besitz des Weltkulturerbes Rammelsberg befindet.

Wilhelm Ripe, Rammelsberger Tagesanlagen, 1879

An Detailansichten aus dem Gemälde,  Arbeiten anderer Künstler und fotografischen Aufnahmen wurde den rund 25 Teilnehmern des Kamingesprächs ein Eindruck davon vermittelt, wie sich das Aussehen des Rammelsberges im Laufe des 19. Jahrhunderts verändert hat und welche technischen Fortschritte diese Veränderungen hervorgerufen haben. Auch auf das Schicksal des Bildes selbst wurde eingegangen: Wenige Jahre nach seiner Fertigstellung wurde es durch den tatkräftigen Einsatz zweier Rammelsberger Bergleute vor der Vernichtung durch ein Großfeuer bewahrt.

Die Ausstellung „Wilhelm Ripe – Eine Harzreise um 1850“ ist noch bis zum 31. Januar 2012 im Goslarer Museum in der Königstr. 1 zu sehen.
Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr.
Der Eintritt beträgt 4 €, ermäßigt 2 €.

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