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„Glück auf!“ in Hannover

Studierende einer Projektgruppe am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover haben sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg auseinandergesetzt. In ihrem Gastbeitrag berichten sie über diese Kooperation.

Im Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover waren heute der Direktor der Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg und Oberharzer Wasserwirtschaft Gerhard Lenz und seine Mitarbeiter Hans-Georg Dettmer und Dr. Johannes Großewinkelmann zu Gast.

Studierende des Historischen Seminars am Rammelsberg

Sie kamen mit unserer  Projektgruppe des Historischen Seminars unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Heinz Schneider zusammen, die vom 22.-26. September das Museum Rammelsberg besucht hatte. In Kooperation mit dem Museum wollten wir einerseits den Museumsbetrieb kennenlernen und andererseits bisher unbeachtete und wenig genutzte Potentiale des Museums entdecken.

Diese Herangehensweise war für beide Seiten gewinnbringend, denn das Museum bietet uns Studenten eine Berufsfeldorientierung und – in der anderen Richtung – wir dem Museum den forschenden Blick von außen auf seine Sammlung. In einer von beiden Seiten als sehr konstruktiv empfundenen Arbeitsatmosphäre konzentrierte sich die Arbeit schnell auf die beiden Themen „Erzaufbereitung“ sowie „Lohn- und Festhalle“. Dazu nahmen wir an vielen Führungen teil, studierten das Besucherverhalten und arbeiteten konkret am Objekt.

„Bei der Beschäftigung mit dem Wandgemälde von Reineke-Altenau in der Lohnhalle ist der Blick auf das Original gewinnbringender als jede Literatur. Es war wichtig, jeden Tag aufs Neue am Original arbeiten zu können“, meinte Philipp Grunwald vom Historischen Seminar.

In Hannover konnten nun die Forschungsergebnisse der Projektwoche auf Wunsch des Direktors Lenz nochmals ausführlich diskutiert werden. „Dass wir eine Woche im Rammelsberg auf Einladung des Museums intensiv arbeiten konnten, war ein Glücksfall für alle Beteiligten. Wie erfolgreich die Zusammenarbeit war, zeigt sich in dem heutigen vertiefenden Arbeitstreffen“, sagte Thorsten Hoppe-Hartmann, ebenfalls vom Historischen Seminar. So ging es in den Gesprächen auch darum, den Rammelsberg noch mehr als authentischen Ort zu verstehen und dies in der Vermittlung auch stärker zu berücksichtigen.

Sicherlich bieten die neu gewonnenen Erkenntnisse wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit des Museums. Darum wurde heute auch darüber gesprochen, wie diese erfolgreiche Zusammenarbeit auf Projektebene fortgesetzt werden kann.

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