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Rückblick auf den August 2000

Vor 15 Jahren: Sommer 2000. Am 20. August 2000 begannen in dem ehemaligen Schieferbruch im Kindertal oberhalb des Herzberger Teichs die Rammelsberger Köhlertage. Köhlertage am Rammelsberg - August 2000 Das Gemeinschaftsprojekt von Weltkulturerbe Rammelsberg und Stadtforst – nach einer Idee der früheren Jerstedter Grundschulleiterin Margret Giese – bildete das Pendant zum dezentralen Weltausstellungsprojekt EXPO on the rocks, in dem die untertägige Arbeit der Bergleute thematisiert wurde. Mit zahlreichen Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten, die eingerahmt wurden von musikalischer Unterhaltung und diversen Gaumenfreuden, rückten die Köhlertage die Bedeutung von Wald und Forst für das Berg-und-Hüttenwesen in den Blick. Knapp drei Wochen lang hüteten die beiden Köhler Gerhard Denecke und Alfred Grondey aus Braunlage den Meiler, für den die Stadtforst 50 Buchen hatte fällen lassen. Das Aufschichten der rund 50 Raummeter Holz, das anschließend mit Erde und Rasensoden abgedeckt wurde, dauerte eine ganze Woche lang. Ein weiteres dezentrales EXPO-Projekt, das bis in die Gegenwart ausstrahlt, hatte bereits im Juli Gestalt angenommen: Bergbau und Kirche, das in der gemeinsamen Trägerschaft von Ev-luth. Landeskirche in Braunschweig, Ev.-luth. Kirchenverband Goslar und Weltkulturerbe Rammelsberg lag. Es umfasste Ausstellungen in fünf Goslarer Altstadtkirchen. Das Konzept dazu erarbeitete die Braunschweiger Kulturpädagogin Ortrud Krause, in deren Händen auch die Umsetzung lag und die zeitgleich dieses Thema auch zu Ausstellungsbausteinen im neu entstehenden Museum am Rammelsberg formte. Schon 1999 hatte sie über ein dreiviertel Jahr hinweg einen Vortragsmarathon bestritten, in dem sie die Themen, die auch in der neuen Dauerausstellung und in der umfangreichen Publikation DER RAMMELSBERG ihren Niederschlag fanden, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vorstellung der einzelnen Ausstellungen in den Kirchen erfolgte am 8. Juli 2000.

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