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GOING SOUTH – Uli Reiff und Manuela Armenat arbeiten für die Stiftung Welterbe | Harz

Als erster Mitarbeiter von Stiftungsdirektor Gerhard Lenz wechselte ich, der Kulturhistoriker Uli Reiff, Anfang März 2013 vom Oberharzer Museum Zellerfeld ins UNESCO-Welterbe. Auf handwerklichem Boden, mit Tischlerlehre in Goslar und Holzwerkstatt für Möbelrestaurierung in Clausthal, studierte ich Volkskunde (= Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie) und Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität. Wie vorher Gerhard Lenz war ich Geschichtswerkstättler in Göttingen. Familiär vorbelastet, mein Vater war Bodendenkmalpfleger für den Kreis Goslar, führten mich die Berufs- und Lebenswege wohl unausweichlich ins Museum: Harzer 1848er Revolution, Bergmanns-, Handwerker- und Arbeitervereine, Wendländisches „Kali + Leinen“,Dr. Manuela Armenat und Ullrich Reiff M.A Mitarbeiter Welterbe Harz Jahresausstellungen am Rammelsberg ab 2006, Goslarer Bergkanne und der „Welterbe Start Up“ 2010 für Prof. Reinhard Roseneck füllen den Fundus.

Im August verdoppelte sich die Belegschaft der Harzer Welterbe Stiftung mit mir, Manuela Armenat. Ich wechselte aus der Abteilung Umwelt- und Ressourcenökonomik an der Georg-August-Universität, wo ich als Koordinatorin eines Graduiertenkollegs tätig war und mich mit dem kulturellen Erbe an Fließgewässern befasste, zur Stiftung. Ich studierte Geologie und Paläontologie und  promovierte in Göttingen am Graduiertenkolleg „Interdisziplinäre Umweltgeschichte. Naturale Umwelt und gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa“ zum Kulturlandschaftswandel an einem Fließgewässer in der Bergbauregion Niederlausitz. Neben meinen Tätigkeiten im Bereich der Unternehmensberatung, engagierte ich mich ehrenamtlich in der Umweltbildung und der Museumspädagogik an der Ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen. Die Interaktionen zwischen Mensch und naturaler Umwelt bleiben Schwerpunkt meines Interesses.

Südniedersachsen haben wir als Mitarbeiter der Welterbe-Stiftung Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft immer im Blick – dort liegen unsere akademischen Wurzeln. Derzeit sprießen in den Welterbebüros der Stiftung mit Sitz am Rammelsberg nur so die Ideen, 2014 werden sie Gestalt annehmen. Dem Corporate Design von Hinz & Kunst – Braunschweig folgt im März mit www.unesco-welterbe-harz.de die offizielle Website für die Welterbestätte Nr. 623. Eine Fotoausstellung am Museumstag „Perspektiven des Welterbes“ nebst Reisehandbuch von und mit Harzfotograf Hansjörg Hörseljau, der Welterbetag am 1. Juni – Motto „UNESCO Welterbe | Harz ohne Grenzen“, der „Outstanding Universal Value“ (OUV) oder die „Alleinstellungsmerkmale“ der Museen im Welterbe, die enge Vernetzung der Museen mit Denkmalstätten und den neuen Themenwegen … – die gewachsene kulturelle Vielfalt der Welterbe Landschaft Harz kennt wirklich keine Grenzen!

Dr. Manuela Armenat
Ullrich Reiff M.A.

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